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Kolja Kurz
Ausweis

Geburtsort
Bochum
Geburtsjahr
1979
Körpergröße
180
Schuhgröße
43
Schulabschluss
Realschulabschluss

Kolja Kurz wurde 1979 in Bochum geboren. Er hat eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Die Familie war finanziell nie auf Rosen gebettet. Die Mutter arbeitet stundenweise als Putzkraft in einem Kaufhaus, der Vater war Automechaniker in einer Werkstattkette. Als er betriebsbedingt entlassen wurde, handelte er eine zeitlang mit gestohlenen Autos, um die Familie über die Runden zu bringen. Er wurde erwischt und wanderte in den Knast. Seine Verhaftung war für seinen pubertierenden Sohn Kolja ein großer Schock. Kolja hatte sich gerade einer Jugendgang angeschlossen, deren oberste Maxime nicht unbedingt Gesetzestreue war. Doch die Knasterfahrung seines Vaters veränderte Kolja vollkommen. Er sagte sich von seinen alten Freunden los und schwor sich, etwas aus seinem Leben zu machen.

Seine frühe Streetfighter-Erfahrung ist ihm als Bulle jedoch noch immer nützlich, da er das kriminelle Milieu aus eigener Anschauung kennt. Durch die Vergangenheit seines Vaters, zu dem er nach wie vor steht, hat er ein Herz für kleine Kriminelle, die durch unglückliche Umstände ins Milieu abgerutscht sind. Obwohl er äußerlich eher rau und unverwüstlich wirkt, hat er sich in seinem Inneren eine kindliche Sensibilität bewahrt. Er ist der Typ "Raue Schale, weicher Kern". Auch gegenüber Frauen tritt er zumeist in der Maske des unverbesserlichen Machos auf, doch die meisten durchschauen seinen burschikosen Charme und wissen: "Der will nur spielen". Auf langjährige Beziehungen hat es der Schwerenöter zwar nicht angelegt, bisweilen hat er jedoch die Nase voll von One-Night-Stands und sehnt sich nach einer festen Partnerschaft.

Seine sportlichen Interessen beschränken sich auf "echte Männersportarten" wie Fußball, Boxen und Football. Manchmal überrascht er sich und andere allerdings mit Dingen, die man ihm zunächst nicht zutrauen würde. Seit seiner Kindheit ist er von Technik und Unterhaltungselektronik fasziniert. Mit 18 machte er eine Ausbildung zum Webdesigner, ging dann aber zur Polizei, weil ihm die notwendige Geduld für die Arbeit am Computer fehlte. Doch auch heute noch braucht er unbedingt jedes neues Elektronikspielzeug, das auf den Markt geworfen wird. Mit dieser Macke stößt er bei seinem eher altmodischen Kollegen Max Gut auf absolutes Unverständnis. Auch sein Musikgeschmack, der sich an den aktuellen Charts orientiert, erweckt bei Gut allenfalls Mitleidsgefühle.

Dennoch sind Kolja Kurz und Max Gut nicht nur ein Ermittlerpaar – sie sind auch Freunde.

Fotos
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